Kreditaufnahme bei Selbstständigkeit
12. Juni 2008
Als Selbständiger ist man vielerlei Hinsicht gestrafter, als wenn man ein Arbeitnehmer ist. Als Selbstständiger muss man sich um so viele Dinge kümmern, die einem Arbeitnehmer völlig fremd sind. Es gilt, sich mit der Buchhaltung auseinander zusetzen, dafür zu sorgen, dass die Steuern regelmäßig bezahlt werden, die Löhne für die Arbeitnehmer pünktlich ausbezahlen, Materialien verwalten und organisieren, Kunden Angebote unterbreiten, Aufträge sorgfältig ausführen usw. Da die Konkurrenz niemals schläft, muss man alles immer etwas besser machen und die Kunden zufrieden stellen, denn nur dann hat man auch eine Chance, um im Geschäft zu bleiben, wobei es natürlich auch wichtig ist, dass die Kunden die erhaltenen Leitungen auch bezahlen.
Ein weiteres Problem, welches auf einen Selbstständigen zukommen kann ist, die Aufnahme eines Sofort-Kredits. Im Gegensatz zu einem Arbeitnehmer verfügt ein Selbstständiger nicht unbedingt über regelmäßige Einnahmen. Auch die Höhe der Einnahmen schwankt, je nach Auftragslage. Dies wird von den Kreditunternehmen durchaus als Risiko betrachtet und erschwert die Aufnahme eines Sofort-Kredits. Selbst wenn der Sofortkredit für private Zwecke genutzt werden soll, wollen die meisten Kreditunternehmen wissen, welche Einnahmen vorhanden sind, denn schließlich muss die Ratenzahlung ja auch gewährleistet sein.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Direktbanken, die auch Selbstständigen einen Kredit ermöglichen, wenn sich die eigene Hausbank quer stellt und einen solchen Antrag ablehnt. Der Vorteil einer Direktbank ist natürlich, dass die Zinsen meist günstiger sind, als es bei der Hausbank oder einer Filialbank der Fall ist. Vorherige Recherchen über verschiedene Anbieter erleichtern die Auswahl enorm, so dass es im Falle eines Falles schnell geht.